Strategie für digitale Bildung

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Die Digitalisierung erfasst das gesamte gesellschaftliche Leben und den Alltag jedes einzelnen Menschen. Dazu stellten Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und Staatssekretär Georg Eisenreich die Zukunftsstrategie der Bayerischen Staatsregierung „Digitale Bildung in Schule, Hochschule und Kultur“ vor.

Um der wachsenden Bedeutung digitaler Bildung gerecht werden zu können, will das StMBW auf Grundlage der rechtlichen Rahmenbedingungen und im Rahmen der durch den Staatshaushalt gegebenen Möglichkeiten folgende Handlungsfelder im Bereich Schule künftig stärken:

  • Optimierung der Rahmenbedingungen: z.B. zeitgemäße Mindestausstattung durch Aktionsbündnis „IT-Warenkorb für Schulen“, schnelle Internetanbindung

  • Bereitstellung von Inhalten und Werkzeugen: z.B. altersgerechte informationstechnische Grundbildung in allen Schularten, Verfügbarkeit leistungsfähiger Anwendungen, Einsatz digitaler Schulbücher, Förderung von Open Educational Resources, Ausbau der Angebote von mebis – Landesmedienzentrum Bayern

  • Schul- und Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien: z.B. nachhaltige und flächendeckende Implementierung von Medien- und Methodencurricula, externe und interne Evaluation, medienpädagogische Beratung, Aufgaben- und Prüfungskultur, Medientutoren

  • Kompetenzsicherung der Lehrkräfte: z.B. Stärkung des Bereichs „digitale Bildung“ im Rahmen der Medienpädagogik für Lehramtsstudierende, Fortbildungsinitiative, Führungskräftequalifikation


Blended Learning

Blended Learning bezeichnet die Unterstützung von Präsenz-Lehrveranstaltungen durch digitale Werkzeuge und Dienste. Von großer Bedeutung sind heute u. a. Audio und Videoaufzeichnungen von Vorlesungen für zeitliche und räumliche Flexibilität der Studierenden sowie zentral betriebene Learning-Management-Systeme (Beispiel „moodle“) zur Anreicherung des Unterrichts mit begleitenden Materialien, digitalen Semesterapparaten, elektronischen Kommunikationsplattformen, interaktiven Übungsaufgaben und virtuellen Gruppenarbeiten. „Student Response Systeme“ sollen Anreize zum Besuch von Präsenzveranstaltungen setzen und den Studienerfolg verbessern. An den Hochschulen bestehen vielfältige Entwicklungen, die z. B. durch Zielvereinbarungen unterstützt werden.

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